Förderprogramme
auf Landes-, Bundes- und EU-Ebene

Neuer IGP-Call: Innovationen für die Zukunft von Stadt und Land

Der aktuelle Förderaufruf zielt auf Geschäftsmodelle und Pionierlösungen für mehr Attraktivität, Wirtschaftskraft und Lebensqualität von Stadt und Land. Dazu gehören beispielsweise neue Konzepte für die Umnutzung von Immobilien und Flächen, Verbesserungen zur effizienteren Nutzung regionaler Ressourcen, Innovationen im Bereich Smart-City und Tourismusinnovationen. Zielgruppe sind KMU sowie mit den Unternehmen kooperierende Forschungseinrichtungen.

Die besten Ideen werden wettbewerblich in einem mehrstufigen Verfahren ermittelt, erster Schritt ist die Einreichung von Teilnahmeanträgen bis zum 5. Februar 2026.

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Europäischer Innovationsrat (EIC): Das EIC-Arbeitsprogramm 2026 ist da – mit einigen Neuerungen

Anfang November hat die Europäische Kommission das Arbeitsprogramm 2026 des Europäischen Innovationsrats (EIC) vorgestellt. Insgesamt 1,4 Milliarden Euro stehen bereit, um wegweisende Spitzentechnologien zu unterstützen. Das Programm sieht unter anderem ein vereinfachtes Antragsverfahren für kleine und mittlere Unternehmen vor sowie eine neue Pilotmaßnahme zur Förderung besonders risikoreicher Deep-Tech-Innovationen („Advanced Innovation Challenges“).

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Zukunft der EU-Förderung ab 2028: KoWi informiert umfassend über das nächste EU-Rahmenprogramm für Forschung und Innovation

Die Kooperationsstelle EU der Wissenschaftsorganisationen (KoWi) stellt auf ihrer Website ausführliche Informationen zum aktuellen Entwicklungsstand des kommenden EU-Forschungsrahmenprogramms für Forschung und Entwicklung (FP10) bereit. Ergänzend dazu hat KoWi ein Factsheet veröffentlicht, das einen detaillierten Überblick über die Vorschläge der Europäischen Kommission sowie die voraussichtlichen Neuerungen im nächsten Rahmenprogramm bietet.

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Bekanntmachung zur Förderung von innovativen Projekten für neuartige Halbleitertechnologien (IPCEI AST)

Das übergeordnete wirtschaftspolitische Ziel des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWE) im Rahmen dieser Förderbekanntmachung ist es, über das IPCEI-Förderinstrument Forschungs- und Entwicklungsergebnisse, die über den weltweiten Stand der Technik hinausgehen, innerhalb ausgewählter Schlüsselfelder der Mikroelektronik in eine erste gewerbliche Nutzung zu überführen, die Projektergebnisse in Deutschland und Europa industriell zu verwerten und die technologische Souveränität nachhaltig zu stärken.

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Förderaufrufe im Rahmen des 8. Energieforschungsprogramm

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE) definiert im Rahmen des 8. Energieforschungsprogramms die Richtlinien für die Unterstützung der angewandten Energieforschung. Insgesamt sieben Förderaufrufe hat das BMWE neu veröffentlicht:

  • Förderaufruf „Transferoffensive Energieinnovationen – Testinfrastrukturen“
  • Förderaufruf „Transferoffensive Energieinnovationen – Großwärmepumpen und thermische Speicher für die Industrie“
  • Förderaufruf „Reallabore der Energiewende 2025“
  • Förderaufruf „Explorationsinitiative Geothermie
  • Förderaufruf „Innovationswettbewerb Systematische Cyberresilienz im Energiesystem (CYANE)“
  • Förderaufruf „Koseneffiziente Erschließung von entfernten klimaneutralen Wärmequellen durch innovative Anbindung (KEWinnA)“
  • Förderaufruf „Modernisierung im Bestand (MiB)“

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Förderaufruf für Circular Economy gestartet

Mit einem neuen Förderaufruf zum Thema „Circular Economy“ unterstützt das Niedersächsische Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Bauen gemeinsam mit der Investitions- und Förderbank NBank kleine und mittlere Unternehmen (KMU), Startups sowie Kooperationen mit Forschungseinrichtungen. Ziel ist es, Innovationsprojekte voranzubringen, die eine Kreislaufwirtschaft und eine ressourceneffiziente, nachhaltige niedersächsische Wirtschaft vorantreiben. Ab sofort können Anträge im Rahmen des Niedersächsischen Innnovationsförderprogramms für Forschung und Entwicklung in Unternehmen (IFP) eingereicht werden. 

Anträge können bis zum 15. Januar 2026 eingereicht werden.

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Zukunft der Mobilität gestalten: Bundesförderung für autonome Fahrtechnologien

Mit dem Förderaufruf „Mobilität der Zukunft“, der auf der Grundlage des Förderprogramms „Entwicklung digitaler Technologien“ erfolgt, sollen bestehende Hemmnisse für den Einsatz autonomer Shuttles im ÖPNV mittels einer digitalen Kommunikations- und Steuerungsebene beseitigt werden, die als universelle Schnittstelle zwischen autonomen Fahrzeugen verschiedener Anbieter und den verschiedenen operativen Dispositions- und Flottenmanagementsystemen der Verkehrsunternehmen agiert. Gefördert wird ein großes Forschungs- und Demonstrationsprojekt, das autonome Shuttles nach SAE-Level 4 mit Dispositionssystemen verbindet.

Einsendeschluss der Projektskizzen ist der 15. Januar 2026.

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BMFTR-Förderaufruf stärkt deutsche Beteiligung an EU-Sicherheitsforschung

Mit dem Förderaufruf „Wege zur Innovation“ unterstützt das BMFTR deutsche Akteur*innen dabei, sich erfolgreich an Ausschreibungen im EU-Rahmenprogramm „Horizont Europa – Cluster 3: Zivile Sicherheit für die Gesellschaft“ zu beteiligen. Gefördert werden u.a. der Aufbau von Netzwerken, die Bildung von Konsortien sowie die inhaltliche und administrative Vorbereitung von EU-Anträgen. Ziel ist es, die Sichtbarkeit und Wettbewerbsfähigkeit deutscher Projekte in der europäischen Sicherheitsforschung zu steigern.

Einreichungsfristen: 13. Mai 2026 (für 2027).

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Novellierung der Förderrichtlinie für internationale Wasserstoffprojekte

Das BMWK und das BMFTR haben eine novellierte Förderrichtlinie für internationale Wasserstoffprojekte veröffentlicht, um die Nationale Wasserstoffstrategie und die Wasserstoffimportstrategie umzusetzen. Gefördert werden Bau und Betrieb von Erzeugungsanlagen für erneuerbaren Wasserstoff und Derivate in außereuropäischen Staaten sowie begleitende wissenschaftliche Analysen und Studien.

Die Förderung ist zweistufig:

  • Modul 1: Investitionsförderung für industrielle Projekte und Machbarkeitsstudien
  • Modul 2: Begleitforschung, Studien, Ausbildungsmaßnahmen

Skizzen können bis zum 18. Dezember 2025 eingereicht werden.

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SPRIND Challenge: Tech Metal Transformation

SPRIND sucht mutige Ideen für die Rückgewinnung kritischer Metalle. Ziel dieser SPRIND Challenge ist die Entwicklung und Validierung neuartiger Verfahren zur Rückgewinnung kritischer Metalle aus komplexen Abfallströmen wie Elektroschrott oder Elektronikkomponenten. Hierzu können biologische, chemische und physikalisch-mechanische Ansätze miteinander kombiniert werden. Dabei geht es nicht nur um die Rückgewinnung einzelner Metalle, sondern um die Herstellung neuer, funktionaler Verbindungen, Legierungen oder nanostrukturierter Materialien mit direkter industrieller Anwendbarkeit.

Bewerbungsschluss ist der 7. November 2025.

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